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Schätze des Fichtelgebirges

Am 14. März 2010 zeigt die 16. Mineralienbörse in Marktleuthen im Fichtelgebirge von 9-17 Uhr die Sonderschau „Mineralienschätze vom Waldstein-Epprechtstein-Massiv“. Dieser Gebirgszug bildet die nördliche Begrenzung des Fichtelgebirges. Er läuft über rund

15 km vom Großen Kornberg im Nordosten bis zum Großen Waldstein im Südwesten. Das Gebirge besteht weitgehend aus Granit, der vor allem seit Mitte des 19. Jahrhunderts in zahllosen Steinbrüchen abgebaut wurde. Trotz stark zurückgegangener Sammelmöglichkeiten gelangen in den letzten 25 Jahren immer noch beachtliche Funde, was die Sonderschau eindrucksvoll unter Beweis stellt: Ausgezeichnete Stücke aus dem großen Topasfund vom Reinersreuther Bruch (→Lapis 6/2002), Phantomquarze vom Lehstenberg sowie Rauchquarz, Fluorit und Orthoklas in hervorragender Qualität vom Waldstein. Ein weiteres Highlight sind hervorragende himmelblaue Fluorite aus dem Steinbruch „Glockenpöhl“ im benachbarten vogtländischen Bösenbrunn (→Lapis 7/8 2001). Eine Vitrine zeigt aktuelle Neufunde aus dem letzten Jahr, darunter erstklassige Bergkristalle von einer schon vor 150 Jahren erwähnten Fundstelle im Marktleuthener Granit, sowie exzellente Rauchquarzstufen mit dem seltenen Beryllium-Mineral Euklas vom Steinbruch Zufurt bei Tröstau.

Weitere Info: Thomas Müller, Forststr. 6, 95168 Marktleuthen, Tel. 09285-7155

Marktleuthen-005

 

Vom Epprechtstein: Ein 2 ½ cm großer blauer Fluorit auf Orthoklas. Sammlung & Foto: Thomas Müller.