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Des Rätsels Lösung: Warum läßt sich Diamant schleifen? (04/2011)

Das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik (IWM) in Freiburg hat ein Rätsel gelöst, das es gibt, seit der Mensch Diamanten schleift: Warum läßt sich Diamant überhaupt bearbeiten, wenn er doch das härteste bekannte Material ist?
Industriell schleift man Diamant in großen Mengen als wichtigen Bestandteil von Schneid- und Bohrwerkzeugen, darunter auch Sägescheiben zur Gesteins- und Betonbearbeitung. Dies geschieht mit einem schnell rotierenden Rad aus Gußeisen, das mit feinen Diamantsplittern besetzt ist.
Wie die Wissenschaftler des IWM feststellten [www.iwm.fraunhofer.de], bildet sich durch die schnelle Reibung auf der Oberfläche des Rohdiamanten eine glasartige Kohlenstoffschicht, aus der die Diamantsplitter des Schleifrades winzige Kohlenstoff-„Späne“ abhobeln – und diese mechanisch abgeriebenen Kohlenstoff-Partikel oxidieren an der Luft umgehend zu gasförmigem Kohlendioxid!
Des Rätsels Lösung ist nicht nur für das optimale Diamantschleifen enorm wichtig (das wesentlich von der Orientierung des Rohdiamanten abhängt), sondern es hat auch große Bedeutung für Reibungs- und Verschleißprozesse an Diamantwerkzeugen.

 

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