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“Kongsbergit“ aus dem Odenwald?

Der Steinbruch Glasberg bei Nieder-Beerbach im Odenwald gilt als klassische deutsche Silberfundstelle (→LAPIS 11/2010, S. 39).
Im Rahmen des LAPIS-Leserservice untersuchte Dr. Thomas Raber (Freiburg) mittels REM-EDX zwei Silberproben aus Nieder-Beerbach – ein zentimetergroßes Blech und verzerrte millimetergroße Kristalle. Die beiden Proben wiesen teils beträchtliche, jedoch stark schwankende Gehalte an Quecksilber auf (11-22 Gew.%). Hinzu traten deutliche Spuren von Blei (3,3-4,6 Gew.%);
Antimon war nicht nachweisbar.
Damit entspricht dieses Silberamalgam – Ag0.95-0.85Hg0.05-0.15 – durchaus der Varietät „Kongsbergit“ (vgl. Hintzes Handbuch der Mineralogie 1904, Bd. I-1, S. 322-326), deren Quecksilbergehalte ähnlich stark schwanken können (von 5% bis über 23 Gew.% Hg) und damit auch die Varietät „Arquerit“ einschließen (mit 10-15 Gew.% Ag)

 

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