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Über die Jahrtausende alte Liebesgeschichte zwischen dem Menschen und dem gelben Edelmetall informiert das Mineralogische Museum der Universität Bonn noch bis zum 10. Juli 2011 in seiner 18 Vitrinen umfassenden Sonderausstellung „Goldrausch". Sie beantwortet Fragen, wie sich etwa Goldspuren in der Erdkruste (~1,3 Teile pro Billion oder auch 0,0013 g/t) zu einer bauwürdigen Lagerstätte mit Gehalten von mehreren Gramm Gold pro Tonne Gestein anreichern und erläutert dabei die wichtigsten geologischen Prozesse. Die Ausstellung nimmt weiterhin Bezug auf die aufwendige Gewinnung von Gold untertage und deren Folgen, die Gewinnung von Gold aus Flüssen wie dem Rhein, der Geologie der größten Goldlagerstätte der Welt am Witwatersrand in Südafrika und der Archäologie des ältesten Goldbergwerks der Welt in Sakdrissi, Georgien.
Ästhetische Höhepunkte bilden außergewöhnliche und bizarr ausgebildete Goldkristalle aus verschiedenen Ländern der Welt. Hierzu stellen bedeutende Museen und bekannte Sammler Leihgaben zur Verfügung. Für viele Laien sind diese bizarren Formen der Natur überraschend. Sie kennen Gold eher in Form von Nuggets, Barren, Münzen oder Schmuck, und sie verbinden mit dem Thema „Gold" meist Begriffe wie „Finanzkrise" und „Wertanlage".
Die Eigenschaften des Goldes demonstrieren anschauliche Beispiele: So wird neben einer winzigen Goldmünze von 3,1 g Gewicht eine Gesteinsmenge von 600 kg gezeigt, die im Schnitt für solch eine Münze aus einer Goldlagerstätte gewonnen werden muss; daneben steht ein Paravent mit 2½ Quadratmeter Fläche, für deren Vergolden nur etwa 3 g Blattgold nötig wären.
Ausgehend von den geologischen und mineralogischen Themen spannt die Ausstellung einen Bogen zur vielfältigen Verwendung des Goldes in Alltag, Medizin und Technik, seiner Bedeutung in den verschiedenen Glaubensrichtungen, die Verwendung zum Vergolden, Goldmünzen als hervorragende Zeitzeugen sowie Goldschätze aus dem Rheinland.

Geöffnet Mi+Fr 15-17, So 10-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen. Aktionstage mit Führungen, Vorträgen und Überraschungen finden am 2. April und am 18. Juni 2011 statt (jeweils 14-19 Uhr).Tel. 0228-732761 und -73272764 (Dr. Renate Schumacher).

 

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