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Vesuvian statt Diopsid! (04/2014)

In der Lapis-Reportage über das neue Beiruter mim-Museum in unserer Februar-Ausgabe hat sich ein Fehler eingeschlichen: Der ungewöhnlich spitzpyramidale grüne Kristall auf Seite 25 ist ein Vesuvian, kein Diopsid! (herzlichen Dank an Herwig Pelckmans aus Belgien für den Hinweis). 

Normalerweise ist Vesuvian viel gedrungener entwickelt und meist eher bräunlich gefärbt, wie das Foto und die Kristallzeichnung des Kristalles von Predazzo/Monzoni auf Seite 31 derselben Lapis-Ausgabe zeigen. Im Jeffrey Quarry bei Asbestos, Québec, Kanada barg man in den 1990er Jahren jedoch auch prächtige, durch geringe Chromgehalte gelblichgrün gefärbte und extrem langprismatisch gestreckte Kristalle. Sie zählen – wie das hier nochmals abgebildete, 13,4 cm hohe Exemplar – zu den besten der Welt. Besonders attraktiv sind Vesuviankristalle aus dem Jeffrey Quarry, denen Mangangehalte eine intensive Lilafärbung verleihen. Zwar ist der Jeffrey Quarry seit 2001 stillgelegt, doch bergen einheimische Mineraliensammler aus Rhodingit-Gängen im alten Asbest-Tagebau immer noch Material, speziell Vesuvian und Grossular (Mineralogical Record 44, 2013, S. 423-431).

Stefan Weiß                                                          

Vesuvian Vesuvian

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