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„Zirkonia“ ist nicht Zirkon! (03/2013)

Im Chinesischen Tagebuch der Februar-Ausgabe hat sich eine Verwechslung eingeschlichen, die der Autor Berthold Ottens und die LAPIS-Redaktion bedauern:
Im Abschnitt „Zirkonia aus Wuzhou“ (S. 33/34) ist die schon länger bekannte Diamant-Imitation mit dem englischen Handelsnamen „cubic zirconia“ als kubisch kristallisiertes calciumhaltiges, normalerweise farbloses Zirkonium-Oxid nicht dem Zirkon gleichzusetzen! Wie das Foto auf Seite 34 in LAPIS 2/2013 zeigt, kann das Beimischen bestimmter Fremd-elemente für intensive Färbungen des zu Schmucksteinen verschliffenen Zirkonium-Oxids sorgen. Doch handelt es sich dabei eben nicht um „synthetische Zirkone“, sondern um Zirkonia!
Das kubische Zirkonium-Oxid besitzt – im Gegensatz zum Zirkon – keine Doppelbrechung, sondern ist optisch isotrop. Die für das intensive Farbspiel verantwortliche Lichtstreuung (Dispersion) ist extrem hoch, sogar noch höher als jene von Diamant. Auch hat „cubic zirconia“ annähernd die doppelte Dichte von Diamant.
Eindeutig und problemlos läßt sich Zirkonia aufgrund seiner geringeren Wärmeleitfähigkeit mit handelsüblichen Diamant-Testern auch in gefaßtem Zustand identifizieren, selbst bei kleinsten Steinen. Weitere Informa-tionen auf www.cubic-zirkonia.de
Übrigens: Zirkon ist als synthetischer Schmuckstein bisher unbekannt, doch verwendet man synthetisches Zr-Silikat u.a. in Farbpigmenten.

 

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