hintergrund modul banner trenner

Das Mineralienmuseum Oberwolfach informiert

Chenevixit — Cu2Fe23+[(OH)2|AsO4]2 • H2O...

… wurde 1975 erstmals von der Grube Clara beschrieben, wobei zunächst Unklarheiten über die Zuordnung bestanden. Das Kupfer/Eisen-Arsenat galt damals nicht nur als Erstfund für die Grube Clara, sondern für den gesamten Schwarzwald. Erst 10 Jahre später kam die Grube Silberbrünnle bei Gengenbach als zweiter Schwarzwaldfundort hinzu.
Das Mineral bildete bei den ersten Funden erdige, zum Teil auch nierenförmig ausgebildete Krusten von lichtgrüner bis gelbgrüner Farbe auf Quarz und Schwerspat. Bei stärkerer Vergrößerung unter dem Mikroskop zeigten die Krusten Ansätze zu einem radialstrahligen Bau. Bei neueren Funden ist dies deutlicher ausgeprägt. Es liegen feinnadelige Büschel von geringer Größe vor. Erwähnt werden auch Pseudomorphosen von Chenevixit nach Agardit.
Zum Chemismus sei bemerkt, dass bei der Erstbeschreibung auch geringe Mengen an Calcium, Schwefel, Antimon und Silizium nachgewiesen wurden.
Zu den Begleitern gehören neben den beiden oben genannten Gangarten vor allem arsenhaltige Sekundärmineralien, so Skorodit, Bariopharmakosiderit, Cornwallit, Oivenit und der oben erwähnte Agardit. In einem Fall ist Chenevixit als jüngere Bildung auf Olivenit-Kristallen aufgewachsen.    

Prof. Dr. Kurt Walenta, Stuttgart

clara

Klicken Sie auf das Bild
für Infos und weitere Bilder!

 

Zur aktuellen Ausgabe

facebook logo

Aus unserem Sortiment

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2011 JoomlaWorks Ltd.

Besuchen Sie Lapis auf folgenden Börsen:

 

 

Mineralien & Zubehör

Kontakt  Impressum  Datenschutz  AGB                                                                                                                                
       

Copyright © 2012 C.Weise Verlag. Alle Rechte vorbehalten.