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Die älteste Mineralienbörse

Hätten Sie‘s gedacht? Die älteste Mineralienbörse Deutschlands fand bereits vor 60 Jahren statt - und zwar in Freiberg, der weltberühmten Bergbaustadt am Rande des Sächsischen Erzgebirges.

Dass die Freiberger am 20. und 21. Juni 2009 ihr 60jähriges Börsenjubiläum feiern können, ist sogar für ganz Europa eine Premiere - denn die Mineralienbörsen in Heidelberg, in Ste. Marie-aux-Mines und in München folgten erst im Jahre 1963, mitten in den Zeiten des „Wirtschaftswunders".

Ganz anders sah es 1949 aus, im Jahr der - bisher letzten - Währungsreform, als die Trennung der BRD und der DDR in eigene Staaten erfolgte. In diesen harten Zeiten wagten die sächsischen Mineraliensammler einen Neuanfang; sie kamen damals fast ausschließlich aus dem Freiberger Umland und dem Erzgebirge, und die „Börse" war eine reine Tauschveranstaltung. Zwar dominierte auch in Heidelberg und in München anfangs vorwiegend der Tausch, doch in Freiberg hielt „die harte Währung" erst in den 1970er Jahren Einzug; anfangs stand hier allerdings kaum ein finanzieller Gewinn im Vordergrund, sondern man versuchte, sich mit dem Verkauf mehrerer „geringerwertiger" Stücke eine „gute" Stufe zu leisten - was beim regulären Tausch unmöglich gewesen wäre. Noch heute versuchen die „Freiberger Mineralienfreunde e.V." als Veranstalter der Börse, möglichst viele Sammler als Anbieter von Mineralien zu gewinnen.

Zum diesjährigen Jubiläum findet die Börse gleich an zwei Tagen statt, und so kann man die in fünf Vitrinen ausgerichtete Sonderschau „Freiberg, ein altes, berühmtes Fundgebiet schöner Minerale" ein ganzes Wochenende lang bestaunen (10-16 und 10-15 Uhr, Heubner-Halle in der Dörnerzaunstraße).

Derzeit die meistbesuchte

... Mineralienausstellung ist die im Oktober im Freiberger Schloss Freudenstein eröffnete „terra mineralia" und der Zustrom bricht alle Rekorde - mit über 100.000 Besuchern in nicht einmal sechs Monaten. In den kommenden Jahren wird dieses weltweit einzigartige Museum weiter ausgebaut, das - gemeinsam mit der Bergakademie Freiberg - schon jetzt in der „obersten Liga" der Mineralienmuseen der Welt mitspielt.

Freiberg - das neue extraLapis!

Dieses unerreichte Börsenjubiläum und die Eröffnung der großartigen Sammlungen „terra mineralia" bewogen den Christian Weise Verlag, ein extraLapis zum Thema Freiberg herauszubringen, das als „No.36" im Juni erscheinen wird. Es behandelt die weltweit einmaligen Mineralien des historischen, im Jahr 1162 erstmals erwähnten Bergbaureviers und widmet sich sowohl der terra mineralia im Schloss Freudenstein wie auch den berühmten Sammlungen der Bergakademie, einer der ältesten der Welt. Diese sind seit dem Besucheransturm nach der deutschen „Wende" allmählich in einen unverdienten Dornröschenschlaf versunken. So sei jedem empfohlen, der die terra mineralia besucht, auch einen Abstecher in den ehrwürdigen Werner-Bau zu machen, um die historischen Sammlungen der Bergakademie zu bestaunen. Nicht zu kurz kommen die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten der Bergstadt Freiberg, darunter der imposante Dom und mehrere Schaubergwerke, in denen man sich auf die Spuren der mittelalterlichen Bergleute begeben kann. Lassen Sie sich überraschen!

 

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