hintergrund modul banner trenner

Editorial 06/2015

 

Liebe Lapis-Leser!

„Unerwartete“ Funde?

Gelingen immer wieder. Selbst aus dem Sächsischen Erzgebirge, wo der Erzbergbau bereits seit Jahrzehnten völlig zum Erliegen gekommen ist, kommen laufend neue Funde auf einheimische Börsen und sogar auf den internationalen Mineralienmarkt. So werden die Arbeiten zur Bergsicherung und zur Rekultivierung alter Halden in den Abbaugebieten der ehemaligen SDAG „Wismut“ noch mehrere Jahrzehnte lang andauern. 
Dies betrifft die Reviere Schneeberg und Schwarzenberg ebenso wie den Altbergbau im Marienberger Raum, wo einige begeisterte Einheimische schon seit längerem und mit enormem zeitlichen Aufwand der Mineraliensuche „unter Tage“ nachgehen.
Auch die seit 2011 aktive Fluoritgrube Niederschlag bei Oberwiesenthal oder der Steinbruch Dörfel bei Annaberg (den wir im Februar 2013 in LAPIS ausführlich vorgestellt haben) liefern immer wieder frisches und interessantes Material  für Sammler. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten, auch unter der Rubrik „Eigenfunde“!  

Silber und Wismut aus Sachsen

Die aktuelle LAPIS-Ausgabe steht ganz im Zeichen interessanter Neufunde. Wir beginnen mit einem Bericht über mehrere, inzwischen großenteils rekultivierte Bergbauhalden im Gebiet von Schlema-Alberoda. 
Hier gelangen in den letzten Jahren reiche Funde mit Dendritensilber (ähnlich wie in Pöhla), mit wunderschönen Safflorit-Gittern und mit ausgezeichneten, immerhin bis zu 5 mm messenden Kristallen von gediegen Wismut. Diese liegen allerdings oft „versteckt“ unter Calcit, den der findige Sammler erst einmal behutsam mit verdünnter Säure weglösen muss.  
Aktuell sind nördlich des erwähnten Gebietes, im Bereich des weltberühmten Schachtes 371/Hartenstein, immer noch Haldenbereiche mit interessanten Erz-schüttungen zugänglich, deren Sanierung und Rekultivierung noch Jahre in Anspruch nehmen wird.      

„Goldene“ Calcite aus Belgien

...kann man „vor Ort“ selber sammeln, in einem aktiven Kalksteinbruch in Belgien. Man muss nur im Voraus per eMail eine Genehmigung einholen. Ein deutsches Sammlerteam berichtet von mehreren erfolgreichen Touren in diesen Bruch, aus dem einige der schönsten Calcitstufen Europas stammen.
Nicht nur in Mitteleuropa sind Sammler und Bergleute aktiv, die gesamte Mineralienszene lechzt nach Neuigkeiten. Die aktivsten Vertreter dieser internationalen „Community“ treffen sich schon bald im beschaulichen Bergbaustädtchen Sainte-Marie-aux-Mines, das Ende Juni zum quirligen Mekka der Mineraliensammler wird.
Ganz in diesem Sinne haben wir das LAPIS-Doppelheft – es erscheint wie immer Anfang August! – einem der berühmtesten neueren Edelstein- und Mineralvorkommen gewidmet, dem ostafrikanischen Merelani. Wer meint, dass man dort in erster Linie Tansanit gewinnt, der täuscht sich gewaltig...

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen
Stefan Weiß 

Aus einem 15 cm breiten Karsthohlraum im Steinbruch Landelies: Schwimmerstufe mit  honigfarbenen Calcit-Doppelendern bis 2,7 cm Größe. Fund im Oktober 2014, Foto: Stefan Koch

 

 

Klicken Sie auf das Bild für
eine Großansicht und Infos!

 

Zur aktuellen Ausgabe

facebook logo

Aus unserem Sortiment

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2011 JoomlaWorks Ltd.

Besuchen Sie Lapis auf folgenden Börsen:

 

27. - 29. Oktober    München

17. - 19. November    Stuttgart

Mineralien & Zubehör

Kontakt  Impressum  Datenschutz  AGB                                                                                                                                
       

Copyright © 2012 C.Weise Verlag. Alle Rechte vorbehalten.