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Editorial 04/2015

 

Liebe Lapis-Leser!

Schöne Alpinfunde – trotz Regensommer

Es ist schon erstaunlich, was einige Pinzgauer Stein-sucher im obersten Stubachtal an schönen Rauchquarzen, auch als Kabinettstufen herausgeholt haben – einem verregneten „Bergsommer“ zum Trotz! Auch die legendäre Knappenwand im Untersulzbachtal lieferte – nach Jahren erfolgloser Arbeit – endlich wieder einige schöne Funde. 
Zu sehen sind diese und noch ein Dutzend weiterer Neufunde – darunter ein daumendicker Habach-Smaragd – am 19. April auf der Bramberger Mineralien-INFO. Sie feiert dieses Jahr ihr 25jähriges Bestehen und die Lapis-Redaktion gratuliert allen Beteiligten herzlich zu ihrem langjährigen Engagement!
Aus diesem Anlaß werden auf einer kleinen Sonderschau auch historische Stücke der letzten 25 Jahre gezeigt – und natürlich sind auch die glücklichen Finder vertreten, die sicher einige interessante „Stoasucha-Gschichtn“ zu erzählen haben...

„Mohrenköpfe“

... gehören der Vergangenheit an. Nicht nur in der Konditorei. Denn heute verkauft der Bäcker „Schokoküsse“. 
Doch bei Mineraliensammlern löst der im deutschen Kaiserreich geprägte, heute als politisch inkorrekt geltende Ausdruck „Mohrenkopf“ Begeisterung aus, wenn sie ihn auf einem Sammlungsetikett lesen: Denn das können nur die berühmten Turmaline aus Elba mit ihren schwarzen Köpfen sein! 
Anschaulich erklärt Paul Rustemeyer in dieser Ausgabe die Entstehungsgeschichte und Vielfalt dieser edlen Turmaline in den Drusenpegmatiten der beliebten Urlaubsinsel. Dort heißen solche Schwarzköpfchen schon immer „Testa Nera“ – ganz neutral. 
Vertreter der Esotherik-Szene schreiben „Mohrenkopfturmalinen“ übrigens eine besondere Heilwirkung zu. Neufunde aus Europa sind unbekannt, so dass inzwischen das Material überwiegend aus Brasilien kommt, neuerdings auch aus Myanmar. 
Und die Turmalingruppe wächst laufend weiter, wie die Serie Neue Mineralien beweist: Neben einigen ebenso exotischen wie „langnamigen“ Draviten aus Russland stellt sie mehrere attraktive und auch als Kabinettstücke sammelwürdige neue Turmaline vor. 

Mythos Jade?

Die riesige chinesische Nordwestprovinz Xinjiang, das „Land des Goldes und der Jade“, gilt bei Mineraliensammlern bisher als weißer Fleck. China-Spezialist Berthold Ottens hat eine abenteuerliche Reise unternommen, die von der Wüstenregion Kuruktak bis in das Altay-Gebirge führte – der erste Teil seines Reiseberichtes beginnt beim „Mythos Jade“.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen
Stefan Weiß 

Begehrter Klassiker: „Mohrenkopf“-Turmaline mit Albit und Quarz von San Piero, Elba. Die grünlichen Elbaite mit ihren typischen bläulichschwarzen Enden erreichen 2,4 cm Höhe und sind auf einer  9 x 7 cm großen Stufe aufgewachsen. Sammlung Hans Engelbrecht (Nr. 3105), Foto Stefan Meier

 

 

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