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Editorial 05/2014

Liebe Lapis-Leser!

Kann man Daumennägel sammeln?

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten scheinen wohl auch die Daumennägel größer zu sein. Das strenge Reglement für das Sammeln von Mineralien in Daumennagelgröße – das thumbnail collecting – schreibt nämlich vor, dass solche Stüfchen, Kristalle oder Kristallgruppen bis zu 2,5 x 2,5 x 2,5 cm messen dürfen.
Der Artikel in diesem Heft soll eine Lanze brechen für das Sammeln derartiger Stufen – oder zumindest für den einen oder anderen eine Anregung sein. Die Gründe, die für diese Art des Sammelns sprechen, welche Möglichkeiten und welche Vorteile das Sammeln von Thumbnails gegenüber dem „herkömmlichen“ Sammeln von Stufen verschiedener Größe hat, wird Ihnen in dem Artikel von Jim Houran und Jim Bleess in beeindruckender Form und sehr überzeugend dargestellt.

Ohne Beschriftung wertlos!

Wer kennt nicht diese Situation: Es steht eine Sammlung zum Verkauf. Die Erwartung des Verkäufers bzw. Sammlers oder seiner Erben sind hoch. Und dann kommt die Ernüchterung. Ein erfahrener Interessent sieht meist sehr schnell, um welche Mineralien es sich handelt. Aber wo sind sie her? Etiketten fehlen oder sie sind vertauscht – eine einfache und sichere Zuordnung der Stücke ist dadurch unmöglich. In der Tat, eine Sammlung ohne eine korrekte Dokumentation ist sehr viel weniger wert, ja unter Umständen sogar wertlos. Dies sollte man berücksichtigen und möglichst zeitnah eine exakte Beschriftung vornehmen. Einen Vorschlag wie man dabei vorgeht und auf was es ankommt, finden Sie in diesem Heft in den „Tips und Tricks“ von Stefan Meier.

Immer mehr neue Mineralien?

Die heute fast grenzenlosen Möglichkeiten der digitalen Fotografie sowie die zeitnahe Übermittlung von Messdaten und Beschreibungen führt zu einer besseren und schnelleren Berichterstattung über neuentdeckte Mineralien. Wobei wir natürlich stets die Regeln der IMA beachten und diese neuen Mineralien erst nach der Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachpublikation unseren LAPIS-Lesern vorstellen. Dabei fällt auf, dass die Anzahl neu beschriebener bzw. entdeckter Mineralien keinesfalls zurückgeht. Im Jahr 2012 überschritt sie erstmals die Hundertergrenze und erreichte 2013 – mit bisher 119 IMAAnerkennungen – eine neue Rekordmarke. Natürlich sind einige davon Nanomineralien aus Meteoriten oder auf andere Weise „unerreichbar“ für Sammler; doch nicht wenige kursieren früher oder später in der Sammlerszene – und verdienen damit in der Rubrik Neue Mineralien eine ausführlichere Beschreibung.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen
Christian Weise

Sammelthema „Apatitgruppe“: Edle Thumbnails aus der ehemaligen Frank & Wendy Melanson Collection, mit rund 5.000 Stücken eine der weltgrößten Thumbnail-Sammlungen. Foto: Jesse La Plante/Dave Bunk Minerals

 

 

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