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Editorial 02/2014

Liebe Lapis-Leser!

Sammlungen im Wandel!

Seit 1997 ist Salim Eddé bestrebt, die besten Stücke aus berühmten Sammlungen, ja sogar aus etablierten Museen zu erwerben, um daraus ein neues Supermuseum zu generieren. Unglaubliches kam dabei zusammen – allerdings durch einen gewaltigen finanziellen Einsatz.
Und trotzdem wusste kaum einer davon – bis auf wenige handverlesene Eingeweihte. Im Gegensatz zu anderen Topsammlern, von denen man immer wieder etwas hörte, besuchte Salim Eddé keine Mineralienbörsen und zudem wurde er von seinen „Hoflieferanten“ sehr gut abgeschirmt. Er entwickelte eine eigene Strategie, seinem Ziel näher zu kommen, die besten Stücke ihrer Art zu erwerben und in einem eigenen Museum in seiner Heimatstadt Beirut der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Es finden sich in diesem neuen Museum so bekannte Stücke wie die absolut einzigartige Legranditstufe aus der Ojuela Mine, genannt die „Aztec Rose“, aus der Sammlung des legendären mexikanischen Chemikers Dr. Miguel Romero, oder die ungewöhnlich große und ästhetische Goldlocke aus Venezuela, die sich einst in der Privatsammlung von Ian Bruce befand. Mir sind nur zwei weitere vergleichbare Goldlocken bekannt, die sich beide in weltberühmten amerikanischen Museen befinden.
Einen Eindruck von dem im Oktober 2013 eröffneten neuen Museum gibt der Artikel in dieser Lapis-Ausgabe. Nur schade, dass es doch für viele unerreichbar weit weg in Beirut im Libanon liegt. Den meisten von uns ist diese Region nur durch ihre unsichere politische Lage aus den Weltnachrichten bekannt. Doch Beirut nannte man früher zu Recht das „Paris des Nahen Ostens“, wegen seines Reichtums, seiner Kultur und seiner Weltoffenheit. Vielleicht trägt das neue Museum ein klein wenig dazu bei, dass Beirut seinen alten Glanz zurückgewinnt.

Steckbrief Topas?

Der Steckbrief in diesem Heft behandelt den Topas. Bei der Vorbereitung dieses Steckbriefes kam die Frage auf: Brauchen wir den eigentlich? Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn es gibt ja ein ganzes extraLapis, das diesem Thema gewidmet ist. Doch die Zielsetzung unseres Steckbriefs ist es, alles Wissenswerte über ein Mineral in ebenso übersichtlicher wie komprimierter Form und in etwa einheitlichem Umfang darzulegen. Das heißt zum Beispiel Fundorte aufzuzählen, ohne sie im einzelnen detailliert zu beschreiben. Das ist den Artikeln in Lapis und extraLapis vorbehalten.
Dies wirft die Frage auf, welche Mineralien für die Rubrik Steckbrief geeignet sind. Darüber wurde in der Redaktion oft diskutiert. Die Mineralien dürfen nicht zu selten sein und andererseits scheidet auch ein „Allerweltsmineral“ wie der Quarz aus, weil dieses Mineral wegen der Vielfalt seiner Erscheinungsformen den vorgegebenen Rahmen sprengen würde.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen

Christian Weise

Man sieht, es geht immer weiter

 

 

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