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Liebe Lapis-Leser!

Eigenfunde ...

Wie einige sehr interessante Beispiele in diesem Heft zeigen, gibt es sie immer noch, die besonderen Eigenfunde unserer Leser.
Der gute alte Steinbruch Juchem im Fischbachtal bei Idar-Oberstein, bekannt eigentlich nur für die drei Mineralien Quarz, Achat und Calcit, überraschte selbst die erfahrenen Sammler mit einem Fund intensiv grüner Fluorite. Das hätte wohl niemand vermutet!
Am Grünten in den Allgäuer Voralpen fanden zwei unserer Leser unglaublich klare und sehr exakt ausgebildete Quarzkristalle – leider keine Vitrinenstücke, aber für den Sammler, der sich auch am Kleinen aber Feinen erfreuen kann, ein echter Leckerbissen.

Herrliche Calcite

Das Sauerland ist, wie wir wissen, immer wieder für Überraschungen gut. Im Steinbruch der Hartsteinwerke Brilon wurden in den letzten Jahren enorme Drusen mit ungewöhnlich formenreichen Calcitkristallen geöffnet. Hierüber berichten in diesem Heft unsere Autoren Ingo Löffler und Stefan Koch – beide begeisterte Sammler.

Stufenbergbau – mitten in Europa

Federico Pezzotta startete vor zwei Jahren ein Projekt in den inzwischen historischen Eisengruben bei Rio Marina auf der Insel Elba. Es gelang ihm, die bürokratischen und bergrechtlichen Hürden mit den Behörden gemeinsam mit dem Eigentümer durch zähe Verhandlungen aus dem Weg zu räumen. Dadurch stand dem professionellen Abbau spektakulärer Pyrit-/Hämatit-Stufen mit Baggern und anderen Maschinen nichts mehr im Weg.
Natürlich sind diese Stufen teurer als vor 40 Jahren, als man beim normalen Erzabbau immer wieder auf Zonen mit besonders guten Kristallen stieß. Die damals zu – aus heutiger Sicht – symbolischen Preisen zu erwerben waren. Oder die man sogar auf den Halden selbst finden konnte.
Die neuen Stücke haben durch die hohen Abbaukosten einen Gestehungspreis, der beileibe nicht gering ist. Der Wert von Sammlungsstücken – ein oft diskutierter Punkt – wird hier exakt greifbar: Er ergibt sich durch die auf das einzelne Stück umgelegten Kosten plus dem Sammlerwert, der sich aus der Größe, dem besonderen Aufbau der Stufe, ihrem Glanz und der Perfektion ergibt.
Der auf dem Titel abgebildete Pyritkristall von Professor Dr. Hugo Strunz – er war eigentlich kein Sammler, besaß aber doch einige perfekte Mineralien, die für Lehrzwecke wichtig und beispielhaft waren – wurde in den 1960er Jahren gefunden.

Zuerst nur ein Knall ...

Im Februar dieses Jahres ereignete sich nahe Chelyabinsk – einer Großstadt im südöstlichen Ural, die im September 1957 durch den bis heute größten Atomunfall traurige Berühmtheit erlangte – ein ungewöhnlicher Meteoritenfall. Rundfunk, Presse und Fernsehen war das Naturschauspiel eine Spitzenmeldung wert, Videos im Internet zeigten die Wirkung der enormen Druckwelle. In Sainte Marie-aux-Mines wurden, erstmals auf einer größeren Börse, Stücke des Meteoriten zu recht hohen Preisen angeboten und es scheint noch teurer zu werden. Eine Recherche dazu finden Sie in diesem Lapisheft.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen
Christian Weise

 

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