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Editorial 05/2013

Liebe Lapis-Leser!

Schon seit einiger Zeit ging das Gerücht um, daß einige der ganz großen Mineralienhändler in den Vereinigten Staaten einen Verband gründen wollen.

Neuer Verband

Nun ist es soweit, wie man in der neuesten Ausgabe der führenden amerikanischen Mineralienzeitschrift, dem Mineralogical Record, lesen kann. Der Verband des Handels feiner Mineralien (FMTA) wurde im August 2012 gegründet und nimmt jetzt seine Tätigkeit auf. Seine Ziele sind ähnlich denen des DMF, dem Verband des deutschen Mineralien- und Fossilienfachhandels, der vor mehr als 25 Jahren am 23. Mai 1986 in Deidesheim gegründet wurde. Es kommt sicherlich selten vor, daß die Amerikaner nicht die Nase vorne haben.

Neuer Vorstand

Am 16. März dieses Jahres fand turnusgemäß die Vorstandswahl beim DMF statt. Als erster Vorsitzender wurde Peter Jeckel einstimmig gewählt, nachdem sich die bisherige Vorsitzende Annesuse Raquet nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Als sein Stellvertreter wurde Christian Weise wiedergewählt. Sebastian Krantz wurde als Kassenwart und Geschäftsstellenleiter in seinem Amt bestätigt. Peter Ohlerich wurde als Beisitzer ebenfalls wiedergewählt. Udo Behner wurde neu als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten selbstverständlich ehrenamtlich.

Neue alte Börse

Die Vorstandssitzung und die Mitgliederversammlung des DMF fanden übrigens zeitgleich an dem neuen Veranstaltungsort der Heidelberg-Eppelheimer Traditionsbörse im nahen Walldorf statt. Der Veranstalter, die Mineralien- und Fossilienfreunde Rhein-Neckar, unter Leitung von Herrn Heinrich Wernz hat den Umzug im Großen und Ganzen erstaunlich gut gemeistert. Nur die Stromversorgung war leider dem Bedarf der Aussteller, die alle ihre Stücke in bestem Licht glänzen lassen wollten, nicht gewachsen. Dem Vernehmen nach waren die Aussteller überwiegend mit ihren Verkäufen zufrieden. Den hilfsbereiten und sehr engagierten Mitgliedern des Vereins ist zu wünschen, daß im nächsten Jahr alles perfekt läuft und insbesondere für die Stromversorgung eine Lösung gefunden wird.

Wo kommen die Eisenblüten her?

Meist kennen wir sie nur als bizarre Objekte in unseren Sammlungen und können uns ihre Entstehung kaum vorstellen. Der bekannteste Fundort ist der steirische Erzberg, der fast nur aus Eisenspat (Siderit) besteht. Er bildete lange Zeit die Grundlage für die österreichische Stahlindustrie. In den Randpartien dieses Vorkommens befinden sich große Höhlensysteme, in denen wohl ähnliche Bildungsbedingungen geherrscht haben wie in der in diesem Heft beschriebenen Ochtinska-Höhle in der Slowakei.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen

Christian Weise

EisenblueteSaurier

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