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Editorial 04/2013

Liebe Lapis-Leser!

Vom vertrauten Westerwald bis in das unwirtliche nördliche Sibirien führt Sie dieses Heft. Es ist erstaunlich, mit welcher Ausdauer immer wieder alte Fundbezirke und Gruben von höchst motivierten Sammlergruppen bearbeitet werden. Stufen mit Bournonitkristallen von bis zu mehreren Zentimetern Größe – wie aus den besten Zeiten des Bergbaus – belohnten die Mühe. Diese Dokumentation ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch heute noch mit entsprechendem Wissen und harter Arbeit selbst hierzulande gute Funde gemacht werden können.

Reise nach Jakutien

Eine Nachlese der ganz anderen Art betrieben Rohstoff-Fachmann Klaus Erler und Diamanten-Spezialist Heiner Vollstädt mit einem Besuch der Stadt Mirny in Sibirien – dem Zentrum der dortigen Diamantenproduktion. Auch heute noch ist es kein Reiseziel, dem man sich einfach als Ausländer unvorbereitet nähern kann. Es sind eine Menge Hürden zu überwinden, um die gewaltigen Anlagen und Tagebaue aus der Nähe besichtigen zu können. Sammeln kann man natürlich dort nicht! Das einzige, was man den auserwählten Besuchern sammlerisch zugestand, war, den gewaltigen Tagebau an seiner oberen Abbruchkante zu Fuß zu umrunden. Und hierbei war ihnen das Glück durchaus hold. Sie fanden nämlich ein zwei Kilogramm schweres Stück Kimberlit (das diamantführende Muttergestein), welches die Bergleute wohl übersehen haben müssen. Immerhin ein schönes Erinnerungsstück an eine sehr erlebnisreiche Reise.

Mineralien aus der Küche!

Bessere Voraussetzungen, eine außergewöhnlich gute Mineraliensammlung aufzubauen, hatten die Vorfahren des Besitzers von Caerhays Castle in der britischen Grafschaft Cornwall. Die Familie Williams war Ende des 18. Jahrhunderts bis Anfang des 19. Jahrhunderts mit mehr als 22 Bergwerken – inklusive der legendären Grube Wheal Gorland – im cornischen Bergbau tätig. Sie konnten damit eine weltweit einmalige Sammlung aufbauen, die aber Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend an Museen und andere Interessenten verkauft oder verschenkt wurde – glaubte man. Was man dann vor einigen Jahren aber in der Küche, im Weinkeller und in der Gemüsekammer zu Tage förderte, ist eine Sensation und eine äußerst spannende Geschichte, die LAPIS in diesem Heft erstmalig einem größeren Leserkreis vorstellt.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen

Christian Weise

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