hintergrund modul banner trenner

Editorial 02/2013    

Liebe Lapis-Leser!

Seit der ersten Ausgabe im November 1976 gelang es uns immer, die Anlieferung bei der Post pünktlich, das heißt plus/minus zwei Tage um den Ersten des Monats, durchzuführen – und das ist nicht immer selbstverständlich in der Mineralienwelt.

Schneckenpost

Die Versendung erfolgt zum Posttarif für Zeitungen. Laut den Geschäftsbedingungen der Post gibt es zwar eine Regellieferzeit von 3 bis 5 Tagen, die aber vollkommen unverbindlich ist. Der einzig verbindliche Termin der Post ist 21 Tage nach Auflieferung. Erst ab dann gilt die Sendung als vermisst. Und erst nach diesem Termin verlangt die Post für eine Ersatzlieferung von uns auf Antrag kein Porto. Wir haben aber eventuelle Nachlieferungen stets großzügig abgewickelt und wir werden dies auch in Zukunft so beibehalten. Gegen Ende des letzten Jahres häuften sich leider die Verspätungen bei der Auslieferung – vor allem auch innerhalb Deutschlands. Leider konnten wir hierfür keinen speziellen Grund feststellen. Insgesamt scheint es, dass der Service der Post nicht nur teurer, sondern auch schlechter – insbesondere langsamer – geworden ist. Wir betonen, dass alle Hefte entsprechend den Postvorschriften gleichzeitig aufgeliefert werden müssen, können aber nicht garantieren, dass sie auch gleichzeitig ankommen. Für das nächste Heft (Märzausgabe) haben wir den Auflieferungstermin auf den 4. März festgesetzt, um Sie möglichst aktuell über die Börse in Tucson, die am 17. Februar zu Ende geht, informieren zu können.

Allerfeinstes aus dem Schotterbruch

Die zwei Hauptartikel in diesem Heft sind einmal ein Steinbruch bei Annaberg, der der Schottergewinnung dient. Ihn zeichnen besonders drei Phasen der Mineralbildung aus, die ganz unterschiedliche Mineralien und Mineralgesellschaften in Klüften und Hohlräumen hinterlassen haben. Vor etwa 60 Jahren stand das südlich anschließende Gebiet schon einmal im Fokus der „Wismut“ zur eventuellen Urangewinnung und wurde damals durch einige Schurfe und Stollen erschlossen. Doch auch das Gebiet nordwestlich davon entpuppte sich für die Sammler in den letzten Jahren als äußerst mineralreich. Durch den aktiven Steinbruchbetrieb ist der Zugang natürlich stark eingeschränkt. Der über sieben Jahre lang recherchierte Artikel von Olaf Martin und Stefan Weiß in diesem Heft ist eine ausführliche Dokumentation der Funde in den letzten beiden Jahrzehnten.

Die Suche nach dem „Wo“

Im zweiten Hauptartikel beschreibt Berthold Ottens Mineralien und ihre Fundorte in Südchina. Der Artikel zeigt, wie schwierig und zeitaufwendiges selbst heute ist, die weit auseinanderliegenden Fundstellen zu lokalisieren und dann auch tatsächlich zu finden. Da hilft die inzwischen recht gute Infrastruktur des Landes – gute Autobahnen und Schienenwege – nur teilweise weiter. Der Beharrlichkeit und dem Wissensdrang von Berthold Ottens verdanken wir, dass nicht auf den allermeisten Fundortkärtchen als Fundstellenangabe nur „China“ steht – oder sogar auch etwas völlig Unzutreffendes.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen
Christian Weise

schneckenpost web

Klicken Sie auf das Bild für weitere Infos
und Bilder in Großansicht!

infrastr china web

 

Zur aktuellen Ausgabe

facebook logo

Aus unserem Sortiment

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2011 JoomlaWorks Ltd.

Besuchen Sie Lapis auf folgenden Börsen:

 

 

Mineralien & Zubehör

Kontakt  Impressum  Datenschutz  AGB                                                                                                                                
       

Copyright © 2012 C.Weise Verlag. Alle Rechte vorbehalten.