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Editorial 07/08 2012

Liebe Lapis-Leser!

Wenn nicht vorher so viel darüber berichtet worden wäre, hätten wohl fast alle Besucher – und sicher auch die meisten Aussteller – nicht bemerkt, dass die Börse in Ste. Marie-aux-Mines von einem neuen Veranstalterteam organisiert wurde.

Perfekt kopiert...
wurde das langjährige Geschäftsmodell von Michel Schwab. Möglich war dies, weil die Stadt Ste. Marieaux-Mines zum einen Eigentümerin der benutzten Flächen ist und zum anderen auch als Technikpartner schon immer im Hintergrund tätig war. Natürlich ist die Durchführung einer Messe oder einer Mineralienbörse kein besonders schwieriges Geschäftsmodell und somit leicht kopierbar, zumal es auch nicht durch Patente schützbar ist. Da zählt es wenig, dass erst Michel Schwab diese Börse zu einer internationalen Veranstaltung gemacht hat. Die Aussteller blieben überwiegend dem Standort treu – und die Besucher sowieso. Vielleicht ist doch etwas dran am besonderen Flair von Ste. Marie-aux-Mines. Aber zwei Dinge sind es wert, dass man sie nochmals ganz besonders herausstellt: Der Veranstalter Claude Abel war von der ersten bis zur letzten Stunde anwesend und für jeden ansprechbar. Ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger und einigen anderen Veranstaltern von großen Börsen, die meist keine Zeit haben, wenn man sie wirklich einmal zu Gesicht bekommt und mit einer Frage oder einem Problem an sie herantritt.

Der zweite Punkt, den man unbedingt erwähnen muß, ist der konsequente Umgang des Veranstalters mit Ausstellern, die Fälschungen anbieten. Betreffende Stände wurden sofort vom zuständigen Sicherheitschef geschlossen und die Aussteller mit Hausverbot belegt. Ohne Rücksicht auf mögliche künftige Mietausfälle. Da tut sich ein Profi aus der Stadtverwaltung wohl leichter als ein privater Veranstalter.

Im Interview mit Claude Abel auf Seite 20, direkt im Anschluß an den ausführlichen Börsenbericht von Robert Brandstetter, können Sie lesen, wie es in Sainte Marie-aux-Mines in Zukunft weitergeht.

Ehrenfriedersdorf, ...
eigentlich eine weltwirtschaftlich recht unbedeutende Zinn-Wolfram-Lagerstätte, ist das Thema des diesjährigen Doppelheftes. Für die Mineraliensammler hingegen war dieser über Jahrhunderte andauernde Bergbau ein wahres Eldorado.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Lagerstätte durch drei aufeinander folgende Bildungszyklen geprägt wurde: Zuerst eine pegmatitische Phase, dann bildeten sich hydrothermale Gänge und zu guter Letzt noch „alpine“ Klüfte. All diese Abfolgen hinterließen die dafür typischen Mineralien. Durch eine umfangreiche Recherche im Vorfeld gelang es, dieses Heft in der vorliegenden Bildqualität und Vollständigkeit zu realisieren.

Neues Layout...
Schon lange überfällig war eine Anpassung der Gestaltung von Lapis an die Möglichkeiten, die durch die neuen Techniken und Programme machbar geworden sind. Tobias Weise, ausgebildeter Grafik-Designer, hat diesen Spagat zwischen unserer langen Tradition und den zeitgemäßen Ansprüchen bestens gemeistert. Das soeben erschienene extraLapis Marokko, welches gewissermaßen als erster Test für die neue Gestaltung fungierte, wird auch wegen seiner ausgezeichneten Bildqualität und seinem freundlichen Erscheinungsbild sehr positiv beachtet. Damit ist es gelungen, neben der fachlichen Führungsrolle, die Lapis schon immer auszeichnet, auch grafisch erneut in Führung zu gehen.

Viel Freude bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen

Christian Weise

 

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