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Editorial 06/2012

Liebe Lapis-Leser!

Die wichtigen Mineralienbörsen konzentrieren sich traditionell auf das Frühjahr und den Herbst. Die diesjährige „Frühjahrssaison“ ist jetzt abgeschlossen und durchaus einige Bemerkungen wert.

Treffpunkte für Sammler!
Über die größte Frühjahrsbörse, Tucson, haben wir im Aprilheft ausführlich berichtet. Aber Tucson ist nicht alles. Denn erstens ist es sehr weit weg und für viele gar nicht erreichbar. Und zweitens bieten sich die kleineren etablierten Börsen, hier bei uns in der Nähe, auch als idealer Treffpunkt für Sammler an. Und sie ermöglichen natürlich auch den Erwerb besonderer Stücke, die vielleicht bei der Auflösung alter Sammlungen abgegeben werden und in den Verkauf gelangen. Betrachten wir beispielsweise Eppelheim, die alte VFMG-Traditionsbörse, die in diesem Jahr zum zweiten Mal von den Mineralienfreunden Rhein-Neckar veranstaltet wurde. Die Besucher- und auch die Ausstellerzahl blieb gegenüber den Vorjahren im Wesentlichen konstant. Manche sagten, dass das Angebot nicht ganz so gut gewesen sei wie in den Vorjahren, doch bei solchen Beurteilungen spielen natürlich auch persönliche Gründe eine Rolle. Was zum Beispiel auf viele von uns zutrifft, ist die Tatsache, dass es immer schwerer wird, einer über einen längeren Zeitraum gewachsenen Sammlung etwas Neues hinzuzufügen. Es scheint eine generelle Entwicklung zu sein, dass der Aspekt des „Sich Treffens“ auf den Mineralienbörsen immer mehr in den Vordergrund rückt. Was zwangsläufig zur Folge hat, dass die Umsätze zurückgehen. So beobachtete ich auf einer der Frühjahrsbörsen, dass mehrere Aussteller dem Veranstalter die Standmiete nicht zahlen wollten – und dies mit der Begründung, dass sie viel zu wenig umgesetzt hätten.

Im Großen Lapis-Börsenkalender
... für das zweite Halbjahr betrifft die wichtigste Neuerung die Westdeutschen Mineralientage in Dortmund, die ab diesem Jahr auf Anfang Oktober (5.-7.10.) vorgezogen wurden. Um alle Veranstaltungen attraktiver zu machen, wurde die Mineralienbörse mit in den bekannten „Dortmunder Herbst“ – eine große Verbrauchermesse – eingebunden.

Steinböcke in Spanien?
Wer hätte das den Tieren zugetraut, die sonst die kühle Bergluft lieben! Doch hier handelt es sich wieder einmal um eine Klischeevorstellung. Denn Steinböcke gibt es auch noch ganz woanders – sogar in einem der heißesten Gebiete unserer Erde, in den Randgebirgen des Toten Meeres. Diesmal führen uns Heinrich Locker und seine Sammlerkollegen in ihrer beliebten Artikelserie unter anderem an die berühmte Blauquarzfundstelle Antequera bei Malaga in Südspanien und zu den Spinellen vom Cruz de Juanar. Deutlich näher liegt die Achatfundstelle „Am Kreisel“ bei Idar-Oberstein – und von dieser immer noch aktiven Straßenbaustelle kommen interessante „Wolkenachate“, die durch ihre ungewöhnliche Farbe auffallen. Viel Freude bei der Lektüre dieser Ausgabe!

 

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