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Liebe Lapis-Leser!

Als Michel Schwab auf den letzten Münchner Mineralientagen verkündete, dass er schon 2012 mit seiner Börse von Sainte-Marie-aux- Mines nach Colmar umziehen werde, schlug das damals ein wie eine Bombe. Noch auf dieser Veranstaltung wurde allerdings auch klar, dass er einen ernsthaften Mitbewerber bekommen wird. Die Stadt Sainte-Marie-aux-Mines, vertreten durch den Bürgermeister Claude Abel, nutzte die Gunst der Stunde und verkündete, dass die Stadt selbst die Börse weiter veranstalten werde – und zwar gleichzeitig zur geplanten Ausstellung in Colmar. Zu wichtig war bisher die Mineralienbörse für die Infrastruktur des Ortes.

Kopf an Kopf
Seit Dezember zeichnete sich ein Kopf-an- Kopf-Rennen um Aussteller der beiden Veranstaltungen in Colmar und Sainte-Marie ab. Dieser Eindruck verstärkte sich in Tucson, wo beide Gruppen versuchten, weitere Aussteller zu bekommen. Am 15. Februar erhielten wir von Michel Schwab die vertrauliche Information, dass die Börse in Colmar nicht stattfinden kann – mit der Bitte um größte Diskretion bis zur offiziellen Bekanntgabe. Daran haben wir uns selbstverständlich gehalten. Am 22. Februar versandte dann Michel Schwab an alle Ausstelleradressen, an die Presse und weitere Personen die rechts abgedruckte offizielle Absage der Börse in Colmar. Diese Meldung findet sich seitdem auf unserer Homepage lapis.de und auf facebook.

Das Ende einer Erfolgsstory
Ich persönlich habe Michel Schwab von Anfang an – also seit über 30 Jahren – als Aussteller, Besucher, Einkäufer und Journalist begleitet. In verschiedenen Berichten über die Börse in Sainte-Marie-aux-Mines habe ich mehrfach seine großartigen organisatorischen Leistungen gewürdigt. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei ihm bedanken. Die Börse in Sainte-Marie-aux-Mines wird ohne ihn und seine Fähigkeiten auskommen müssen. Hoffentlich gelingt es dem neuen Veranstalter, die vielen kleinen und großen organisatorischen Herausforderungen zu meistern und den unternehmerischen Weitblick – verbunden mit der Professionalität – seines Vorgängers aufzunehmen und fortzuführen. Leider hat Michel Schwab einen Kampf geführt, den er rückblickend betrachtet, eigentlich von vornherein nicht gewinnen konnte. Wir wünschen ihm jedenfalls alles Gute für die Zukunft.

Fotos, Fotos, Fotos…
Der LAPIS-Fotowettbewerb – ein nie dagewesener Erfolg! Die 30 besten Fotos sind in diesem Heft abgebildet. Die Auswahl ist der Jury nicht leicht gefallen. Alle eingesandten Fotos können auch im Internet unter lapis.de eingesehen werden. Die neue digitale Fototechnik hat sich auf Grund ihrer Vorteile inzwischen fast vollkommen durchgesetzt. Was sich auch in diesem Fotowettbewerb widerspiegelt und sicherlich mit zu seinem großen Erfolg beigetragen hat. Allen Teilnehmern sei bereits an dieser Stelle herzlichst gedankt.

China – vom Lieferant zum Sammler
Ein weiterer Meilenstein zeichnet sich ab. China, das uns bisher nur als schier unerschöpflicher Lieferant von Mineralien – zum Teil in bisher nie dagewesener Qualität – beeindruckte, mausert sich wohl zu einer neuen Sammlernation. Bisher kamen die schönen Stufen auch deshalb fast komplett auf den amerikanischen und europäischen Markt, weil in China kaum Interesse daran bestand. Dies wird sich wohl in Zukunft ändern. Berthold Ottens besuchte Anfang Dezember eine Konferenz mit angeschlossener Mineralienbörse in Chenzhou. Er beschreibt in der achten Folge seines „Chinesischen Tagebuchs“ die zunehmende Wertschätzung von Mineralien und das Entstehen einer westlichen Sammlerkultur in China. Es wird also in Zukunft nicht nur als Lieferant bester Mineralien sondern auch zunehmend als Handelsplatz mit eigener Sammlerszene interessant werden.

Ihr Christian Weise

 

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