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2011 – das Jahr der Superlative ... Zweien davon ist ein ausführlicher Artikel in diesem Heft gewidmet. Die bis knapp 6 cm großen Dioptase aus der „Christoph Mine“ im Kaokoland, Namibia sind die größten bisher gefundenen Exemplare diese Minerals – noch dazu von außerordentlich schönem Aufbau und intensiver Farbe und Glanz. Viele Jahre lang haben wir Sammler – zumindest die älteren unter uns – den bis dahin besten Stufen aus der Tsumeb Mine nachgetrauert und waren der Meinung, dass es wohl nichts Besseres mehr geben könnte. Es handelte sich seinerzeit – Mitte der 1970er Jahre – um die Funde, die der legendäre Reiseveranstalter und Mineralienhändler Walter Kahn auf den Markt in Europa brachte. Nie wieder wurden so gute Dioptase in Tsumeb gefunden. Deshalb ist der Fund, der Anfang des Jahres 2011 gemacht wurde, so überraschend und sensationell. Die Anzahl der Stücke, die bisher auf den Markt kamen, ist relativ gering. Möglicherweise ist diese Fundstelle schon wieder erschöpft. Der zweite sensationelle Fund ... gelang in der Grube Lengenbach im Binntal, der Originalfundstelle für Lengenbachit. Es handelt sich dabei um ein 3 x 4 cm großes Aggregat auf Matrix, bestehend aus Einzelkristallen bis knapp zwei Zentimeter Länge. Dieser Fund ist auch im Vergleich zu den legendären Stücken früherer Abbauperioden (ebenfalls Mitte der 1970er Jahre) absolut herausragend. Nach vielen Jahren eher recht magerer Ausbeute läßt dieser Fund die Hoffnung aufkommen, dass in Zukunft auch hier wieder bessere Zeiten anbrechen werden. Beide Funde sind ein signifikantes Beispiel dafür, dass der Mineralienmarkt immer wieder für eine Überraschung gut ist. Aber das ist noch nicht alles. Im Dezemberheft 2011 hat Lapis über einen weiteren wirklichen Rekordfund berichtet, der auch mengenmäßig von Bedeutung ist: Wenn man die Cupritfunde aus der Kupfermine Rubzovskoje im Altai-Gebirge im letzten Heft mit dazunimmt, dann ist für das gerade begonnene Jahr 2012 die Latte sehr hoch gehängt. Die Cuprite aus dieser Lagerstätte bilden perfekte, hochglänzende Kristalle bis zu 9 cm Kantenlänge. So betrachtet war das Jahr 2011 zwar nicht immer mengenmäßig, aber wenn man Qualität und Kristallgröße berücksichtigt, wohl eines der besten Jahre der letzten Jahrzehnte. Mal sehen, was das Neue Jahr für uns alle bereithält. LAPIS wird sich jedenfalls bemühen, aktuell und detailliert darüber zu berichten. Wie jedes Jahr finden Sie in diesem Heft den großen Original LAPIS-Börsenkalender als Beihefter und als praktisches Taschenheft zum Mitnehmen. Bekanntlich ergeben sich im Laufe des Jahres noch verschiedene Änderungen, die wir zeitnah im Aktuell-Teil melden. Viel Freude bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht Ihnen Christian Weise
 

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