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Ste.-Marie aux Mines Wir freuen uns alle auf einen der Höhepunkte im jährlichen Börsengeschehen. Der eine will seinen Besuch damit verbinden, Aussteller oder Freunde zu treffen; der andere träumt davon, im riesigen, unüberschaubaren Angebot etwas Besonderes für seine Sammlung zu fi nden. Und manche sind bereits so abgeklärt, dass sie sich am meisten auf die elsässischen Spezialitäten wie Coqu au Riesling oder Presskopf freuen. Da nimmt man dann den Stress mit der Parkplatzsuche, einen Gewitterschauer im Freien und die oft auf amerikanische Besucher zielenden Preise notgedrungen hin. Trotzdem (oder gerade deswegen?): Viel Spaß auf der Börse! Fälschungen - ein leidiges Thema? Nirgends lassen sich zweifelhafte Stücke – geklebt, gefärbt, montiert oder synthetisch – besser an den Mann oder die Frau bringen als auf den großen Publikumsbörsen. „Die alte Leier“ – werden Sie vielleicht jetzt sagen. Richtig, wir haben schon oft darauf hingewiesen. Und es ist auch schon viel geschehen, aber Entwarnung zu geben wäre zu früh – viel zu früh. Solange es einige Aussteller gibt mit gefärbten Edelsteinketten oder anderen Lockvogelangeboten wie „Jede Edelsteinkette nur 2,- Euro!“ (und man auf Nachfrage erfährt, dass dieser Preis nur bei Abnahme ab 1000 Stück gilt), solange also solche Aussteller von den Veranstaltern geduldet werden, wird sich die Attraktivität der Mineralienbörsen sicher nicht erhöhen. Auch dies ist einer der Gründe, warum die Beliebtheit von Mineralienbörsen nicht zugenommen hat und daher die Besucherzahlen seit 10 Jahren mehr oder weniger konstant blieben – während im gleichen Zeitraum die Zahl der Aussteller um 30% oder gar mehr gestiegen ist! Es war eine der erstaunlichsten Aussagen beim diesjährigen Börsenleitertreffen der DMF-empfohlenen Börsen, dass es wesentlich leichter sei, zusätzliche Aussteller zu gewinnen als die Besucherzahl zu steigern. Ich selbst habe schon viele schöne Stücke auf Börsen erworben, aber auch schon sehr viel Lehrgeld bezahlt. Ich wurde dadurch allerdings sehr reich – an Erfahrung. Sprechen Sie die Fachleute von LAPIS oder vom DMF an, wenn ihnen etwas auffällt – oder wenn Sie Fragen haben. Die Börsenveranstalter sind hier häufi g überfordert und befi nden sich in einem scheinbaren Interessenkonfl ikt. Und noch etwas ... lassen Sie sich jeden Kauf quittieren, nur so haben Sie später überhaupt eine Chance bei einem Fehlkauf. Facebook - nützlich! Die Betrugsmethoden und die Fälschungen werden immer raffi nierter. Um das Neueste zu diesem Thema zu erfahren, besuchen Sie unsere Facebook-Pinnwand. Sie erreichen diese über den Menüpunkt „Facebook“ auf Lapis.de (Anmeldung bei Facebook erforderlich). Wir werden auch in einem der nächsten LAPIS-Hefte über solche „Hightec-Fälschungen“ berichten. Viel Freunde mit dieser Ausgabe – die Sie in Berührung bringt mit einfachen Funden im Ötztal (ohne Werkzeug am Wegesrand), mit Entdeckungen auf einer Urlaubsreise nach Namibia und regionalen Raritäten aus einem Steinbruch im Schwarzwald – wünscht Ihnen Christian Weise
 

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