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Ein Experiment ... haben wir mit unserer Reportage zur diesjährigen Tucson Show in Arizona gestartet – der nach wie vor größten Mineralienmesse der Welt. Nicht das „Wer hatte was auf seinem Tisch?“ dominiert diesmal in unserer Reportage, sondern zwei ganz unterschiedliche Stimmungsberichte: Günther Neumeier ist im weiten Meer des Internets gesurft und ihm fielen dabei einige erstaunliche Trends auf. Marcus Grossmann war wirklich in Tucson und berichtet nicht nur über das Angebot, sondern hat sich vor Ort seine Gedanken über die unterschiedliche Art des Mineraliensammelns in Deutschland und in den USA gemacht. Dort scheint man das Sammeln generell mehr als Investment zu sehen, wobei die Kunst darin besteht, rechtzeitig die „Klassiker der Zukunft“ zu erkennen. Doch echte Neufunde gab‘s nur wenige, etwa die australischen Pyromorphite aus dem Rum Jungle, mehrere hundert Stück. Nichts wirklich Besonderes, einfach nur hübsch – und trotzdem waren alle Stufen am Schluß verkauft. Im Dschungel der Mineralnamen? Eine bedeutende Micromounter-Gruppe aus Bayern ist am Verzweifeln: Dauernd werden Mineralien umbenannt. „Wenn das so weitergeht, hören wir alle auf zu sammeln!“ – so der spontane Kommentar mehrerer Mitglieder. Zu diesen frustrierenden Umbenennungen kommen immer kompliziertere und längere Namen. Bei der Konkurrenz um den längsten Mineralnamen der Welt landet derzeit sicherlich die unscheinbare Hornblende (pardon: Amphibol) Natrium-Ferri-Klinoferroholmquistit auf dem Ersten Platz, knapp gefolgt vom Leidensgenossen Protomangano-Ferro-Anthophyllit. Weil Ihre Augen üblicherweise keinen Röntgenblick haben und Sie im Normalfall auch keine EDX-Anlage im Keller stehen haben, sollten Sie den Rat der LAPIS-Redaktion zur Bezeichnung „kniffliger“ Sammlungsstücke befolgen: Nehmen Sie in Zweifelsfällen am besten nur den letzten Teil des Mineralnamens, der praktisch immer die Mineralreihe oder Mineralgruppe bezeichnet: Ihre Trefferquote liegt bei fast 100 Prozent – und der Rest ist für den Elfenbeinturm! Damit können Sie auch problemlos die optisch oft recht attraktiven Mikrolithe der Reihe Fluornatromikrolith–Fluorcalciomikrolith sammeln und zuordnen, die wir Ihnen im Steckbrief des Monats April vorstellen. Denn auch bei der neuen Nomenklatur der Pyrochlore gilt unser Tipp: Hobbysammlern genügt der Name der Untergruppe – in diesem Fall der altbekannte Mikrolith. Mineraliensammeln im Urlaub Im November 1976, in der allerersten LAPISAusgabe, berichtete Werner Lieber über den Fundort edler Olivine in Arizona, USA. Damals konnten nur einige wenige Sammler solche Fundstellen als Urlaubsziel auswählen. Das hat sich geändert: Heute ist ein Sammelurlaub in Spanien oder Portugal etwas ganz Normales, und auch Namibia oder die USA gelten kaum noch als außergewöhnliche Reiseziele. Regelmäßig hat LAPIS solche Fundstellen aus Europa und Übersee vorgestellt – seit einem Jahrzehnt unter dem Titel „Mineraliensammeln im Urlaub“. Diesmal schildern drei Sammler ihre Erfahrungen in Berbes, dem berühmten Fluoritrevier an der nordspanischen Atlantikküste.
 

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