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Die Münchner Mineralientage 2010 sind nun bereits wieder Geschichte und bleiben wohl vielen von uns in guter Erinnerung. Dies hatte man so nicht erwartet – nach den vielen kritischen Stimmen, die man nach der Börse im letzten Jahr hörte. Woran dies liegt, ist sicherlich kaum genau zu ergründen. Was man aber sicher sagen kann ist, dass ein verstärkter Trend hin zur Erlebnisveranstaltung besteht, der uns alle – Besucher wie Aussteller – immer wieder anzieht. München: Hier spielt die Musik! Der Veranstalter trägt dem Rechnung und steckt immer mehr Kraft – und Mittel – in die Gestaltung von Sonderausstellungen und Events. Besonders skurril und überraschend waren in meinen Augen die Eisblöcke in Gipfelform mit eingefrorenen Kristallstücken. Sie erwiesen sich als ein wahrer Besuchermagnet. Die „Eisberge“ schmolzen im Laufe des Tages  – unterstützt durch viele Streicheleinheiten – dahin und gaben ihre Schätze frei. Dies war aber nur ein kleines Detail einer gewaltigen Inszenierung. Jede Halle hatte ihre Höhepunkte: Allem voran die Brasilienausstellung mit ihren wertvollen und einmaligen Exponaten von Sammlern aus der ganzen Welt. Aber auch die Alpinschau in der Sammlerhalle glänzte durch ihre perfekte Gestaltung samt ihren Sitzecken (mit und ohne Speck). Die Fossilienausstellung, eingebettet in einen Themenpark mit vielen echten Pflanzen, war dieses Jahr besonders attraktiv. Ich denke, diese aufwendigen Ausstellungen, zusammengestellt mit viel Liebe zum Detail sind es, die die Besucher jedes Jahr aufs neue anlocken und in Stimmung bringen.Aber nicht nur! Auch das Warenangebot muss stimmen – und das tat es. Nirgendwo auf einer anderen Mineralienbörse findet man eine so umfangreiche Auswahl an verschiedensten Mineralien, Fossilien und Edelsteinen. All dies konnte aber die generelle Stagnation nicht stoppen. Trotzdem waren viele Aussteller erstaunlicherweise zufriedener als letztes Jahr, auch wenn sie mir oft von „leichten Rückgängen“ berichtet haben.Einer, der mit der Börse in München voll zufrieden war, Robert Brandstetter, sagte zu mir: „Ich habe drei schöne Stücke für meine Sammlung bekommen, selbst auch gut verkauft und vor allem viele alte Bekannte wiedergetroffen und neue Kontakte geknüpft.“ Er ist es, der in diesem Heft zusammen mit Stefan Meier ausführlich über die Münchner Mineralientage berichtet. Schon vor mehr als 2000 Jahren ... war das Interesse an schönen und edlen Steinen sehr groß – aber nur einem ganz kleinen Teil der damaligen Bevölkerung vorbehalten. Dies schildert ein Artikel von Matthias Steinhart über eine Ausstellung antiker Gemmen der Stiftung Helmut Hansmann in der Münchner Glyptothek. Keine Frage des Geldes Wolfgang Latt offenbart uns in seinem Essay, wie er zum Sammler wurde und was die tieferen Beweggründe des Sammelns sind. Erstaunliche Erkenntnisse über Motive und Sammlertypen, die wir in diesem Heft unseren Lesern vorstellen möchten. Sammeln ist keine Frage des Geldbeutels, sondern eine Veranlagung – gewissermaßen ein Urtrieb, der in uns allen steckt. Rubin in grünem Zoisit Wohl jeder Sammler besitzt solche Stücke und wir begegnen ihnen ständig. Erstmals erfahren wir aber Näheres in einem umfassenden Artikel des Geologen Jochen Hintze, der den tansanischen Rubinbergbau mehrfach besucht hat. Ich wünsche Ihnen zusammen mit dem ganzen LAPIS-Team frohe und geruhsame Weihnachtstage und viel Glück im Neuen Jahr
 

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