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Geschrumpfte Sammler Schrumpft der Kreis der Mineraliensammler und wenn ja, woran liegt´s? Verglichen mit dem Sammlerboom der 1970er und 1980er Jahre ist die erste Frage klar mit „Ja“ zu beantworten – und eine gewisse Überalterung spielt sicher auch eine Rolle. Auf das unschöne Schicksal privater Mineraliensammlungen aus jenen Zeiten hat zuletzt die „Leserpost“ in der Septemberausgabe Bezug genommen. 18 eMails erhielt Professor Stoll, der den Leserbrief verfaßte, und zwei interessante „Problemlösungen“ zu diesem Thema finden Sie in unserer Dezemberausgabe.Eine ganz besondere Bedeutung bei der Belebung und Betreuung der Sammlerszene haben – neben den Print-medien, dem Internet und den Börsenveranstaltern – auch private Vereine.Der mit Abstand bekannteste ist die gemeinnützige Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie (VFMG e.V.) mit Sitz in Heidelberg, die in diesem Jahr auf ihr 60jähriges Bestehen „zurückblickt“.   Organisiertes Hobby Die im Jahr 1950 gegründete VFMG ist Europas größte und älteste Vereinigung für Mineralien- und Fossiliensammler. Zweimonatig erscheint „Der Aufschluss“ als eigene Fachzeitschrift und der Verein veranstaltet jedes Frühjahr mit der VFMG-Börse in Heidelberg auch die älteste Mineralien- und Fossilienbörse Deutschlands. Sommer- und Wintertagungen präsentieren Exkursio-nen und Fachvorträge für Sammler – insgesamt ein wirklich eindrucksvolles Vereinsprogramm.   Doch die VFMG leidet ... wie alle europäischen Sammlervereinigungen – unter Nachwuchsmangel. Da reicht auch ein langjähriger „Durchschnitt von etwa 4.000 Mitgliedern“ nicht aus (wie ihn Professor Mücke anläßlich der Jubiläumsfeier in Wunsiedel definierte), um auch weiterhin erfolgreich zu bleiben – denn die reale Mitgliederzahl hat sich laut offizieller Pressemitteilung seit drei Jahren bei 2500 „stabilisiert“. Dafür waren – nicht zuletzt – mehrjährige interne Querelen verantwortlich, die die Vereinsarbeit schwächten, nun jedoch überwunden scheinen. Daher geht die VFMG sicher noch nicht „mit 60 in Rente“ sondern versucht, ihre Arbeit mit Kostensenkungen, verstärkter Mitgliederwerbung und Kontakten zu niederländischen und schweizer Vereinen zu optimieren – die gesamte europäische Sammlergemeinschaft wird es ihnen danken! Motivation durch aktuelle Information Ein wichtiger Aspekt des Mineraliensammelns als Hobby zur Freizeitgestaltung ist die Motivation durch aktuelle Informationen. LAPIS bietet sie monatlich und bewirkt damit eine beträcht-liche Leserbindung.Ein gutes Beispiel sind die „Dyskrasit-Kristalle“ aus Bou Azzer in Marokko, die schon vor Monaten auf den Mineralienmarkt gelangten (im Internet-Zeitalter ist dies eine Ewigkeit!), deren genaue Untersuchung jedoch erst seit kurzem abgeschlossen ist.Erst jetzt kann man mit Sicherheit sagen, um welche Mineralien es sich hier in Wirklichkeit handelt und welche – ganz aktuellen – Funde ungewöhnlicher Kobaltmineralien sonst noch in Bou Azzer gelangen.
 

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