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Tucson, Arizona Das erste große Börsen-ereignis ist soeben zu Ende gegangen. Und die Besucher – aber auch die Händler – sind wieder in ihre Ausgangsposition zurückgekehrt. Die einen reich an Erfahrung, die anderen hochbeladen mit Steinen. Vieles hat sich verändert seit den 1980er oder gar 1970er Jahren, obwohl die verbliebenen Akteure im Wesentlichen die gleichen sind. Gehörte es in den 1980er Jahren gewissermassen für die europäische Händler- und Sammler-Szene zum guten Ton, im Februar fast komplett nach Arizona auszufliegen – angeblich des besseren Wetters wegen. In Wirklichkeit aber, um in Amerika unentdeckt gebliebene europäische Klassiker mit fast diebischer Freunde wieder heimzuholen. Als dann die Esotherik/Heilstein-Welle einsetzte – zuerst in Amerika, denn dort ist man ja immer einen Schritt voraus – gab es wiederum viel zu erwerben, was man in Europa gewinnbringend verkaufen konnte. Aber wie gesagt, heute sieht es anders aus. Es sind nur die Ausdauerndsten übriggeblieben: Ganz wenige Sammler, wenige Händler und die ganz großen Börsenveranstalter – alle vereint von der Überzeugung, unseren europäischen Märkten etwas noch nie Dagewesenes zu bescheren. Die harten Fakten, das heißt, was es Neues gab, sowie die Stimmung und vor allem viele schöne und informative Bilder finden Sie in einem ausführlichen Artikel im nächsten Heft – diesmal von einem, der zum ersten Mal in Tucson war!   Ein Lichtblick? Eine weitere wichtige Veranstaltung hat gerade ihre Pforten geschlossen: Die Inhorgenta in München. Zwar findet man dort Mineralien und Kristalle allenfalls am Rande und als Rohstein, aber ein großer Teil ihres Angebotes – seien es indische Rubinketten oder Opale aus Australien – sind ja für viele Aussteller auf den üblichen Mineralienbörsen, aber auch für große und kleine Mineraliengeschäfte, zum Überleben heute eminent wichtig. Der Veranstalter – die Messe München – schrieb uns vor wenigen Tagen, dass mit annähernd 30.000 Besuchern, das sind 15% mehr als 2009, ein unerwartet hoher Besucheransturm zu verzeichnen war. Diese 30.000 Besucher kann man natürlich nicht direkt mit den fast 40.000 Besuchern der Münchner Mineralientage vergleichen, weil der Zutritt zur Inhorgenta eigentlich nur Fachbesuchern möglich ist und dies auch sehr streng kontrolliert wird. Aber trotzdem: Diese Besuchersteigerung zusammen mit der weitgehenden Zufriedenheit der Aussteller machen mir Hoffnung, dass die Talsohle durchschritten ist und die nun Schlag auf Schlag folgenden Frühjahrsbörsen eine ähnliche Entwicklung nehmen. Von Österreich bis nach Afrika ... spannt sich der thematische Bogen in diesem Heft. Er reicht von einem spektakulären Neufund im äußeren Habachtal über einen Steinbruch in der Nähe der altbekannten Rauschermühle bei Kaiserslautern und einen „vermissten“ Riesentopas bis hin nach Ostafrika – hier speziell nach Morogoro in Tansania, dem ersten Reisebericht im Rahmen unserer neuen Lapis-Serie „Afrikanisches Tagebuch“.
 

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