Den Pallaoro-Zwillingen ihr eigenes Museum
„Jedem sein Museum“, dachten sich die durch ihre Gold- und Kristall-funde bekannten Gemelli Pallaoro (→Lapis 3/2007). Zusammen mit ihrer Heimatgemeinde St. Orsola im Trentino verwirklichten sie das Museum „Pietraviva“, was soviel wie „lebender Stein“ bedeutet. Zur Eröffnung gekommen war eine Hundertschar an Freunden und Bekannten, darunter auch die Organisatoren der Münchner Mineralientage, die Familie Keilmann – und natürlich die lokale Polit-Prominenz. Im ehemaligen k.u.k. Gemeindehaus – das Trentino gehörte über Jahrhunderte zum österreichischen Kaiserreich – stellen die Pallaoros nun ihre Schätze zur Schau. Dazu gehört der gewaltige Nachbau einer alpinen Quarzkristallkluft und einige schöne Goldstufen, die Geschichte der Bergwerke in den dortigen Tälern, aber auch lokale Dorfgeschichte.
Kontakt: 0039-3398159225
Michael Wachtler

Die Pallaoro-Zwillinge präsentieren die große Kristallkluft im neuen Museum des Gemeindehauses von St. Orsola im Trentino.
Foto Michael Wachtler






