Die Edelsteine des Mittelalters
… sind noch bis 11. April 2010 Thema der Sonderausstellung im Münchner Museum „Reich der Kristalle“.
Wie stellte man sich im Mittelalter die Entstehung der Edelsteine vor? Was für Steine waren der Froschstein und der Gebärstein? Warum hieß der Diamant Adamas und warum glaubte man, dass er durch Bocksblut zerstört werden könne? Was hat es mit dem sagenumwobenen Karfunkel der Gralsritter auf sich? Und wieso tragen die Bischöfe seit dem Mittelalter einen Amethyst in ihrem Ring? Aus welchen 12 Edelsteinen ist das „Himmlische Jerusalem“ des Mittelalters erbaut und was war seine historische Bedeutung?
Teils recht überraschende Antworten auf all diese Fragen gibt die unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit Prinz Luitpold von Bayern stehende Ausstellung. Sie entstand aus der Zusammenarbeit von Dr. Ingvild Richardsen, Expertin für die Geschichte des Mittelalters, mit den Mineralogen Dr. Rupert Hochleitner und Dr. Melanie Kaliwoda vom Museum Reich der Kristalle.
Dementsprechend erscheinen die „Edelsteine des Mittelalters“ in der Ausstellung buchstäblich in einem „neuen Licht“: Die 12 Edelsteine des Himmlischen Jerusalem, der Gralsstein, der Karfunkel, der mysteriöse Waise und andere Steine werden interdisziplinär unter die Lupe genommen und mit ihnen verbundene Legenden und Mythen erstmalig mineralogisch erklärt.
Ort: Museum Reich der Kristalle, Theresienstraße 41, 80333 München (Nähe Pinakotheken). Geöffnet Di-Sa 13-17, So+Fei 10-17. Weitere Info: (089) 2180 4312 (Frau Hesberg)







