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Alpine Schätze

Das Mineralogische Museum der Philipps-Universität Marburg präsentiert in seiner neuen Sonderschau noch bis zum 25. April 2010 „Alpine Schätze“.

Epidote von der Knappenwand, Smaragde aus dem Habachtal, Sphene aus dem Amertal, Rauchquarze, Gwindel und Fluorite vom Gotthard, Eisenrosen vom Cavradi, Bergkristalle aus der Rauris und Typmineralien aus dem Binntal, Analcime von der Seiser-Alm – um nur einige zu nennen – sind in 12 Vitrinen zu bestaunen. In einer weiteren Vitrine werden „echte alpine“ Mineralien so genannten „alpinotypen“ Mineralien aus Pakistan und Afghanistan im direkten Vergleich gegenübergestellt.

Zu dieser Ausstellung tragen Leihgaben vieler Strahler und Sammler bei. Zu nennen sind aus Österreich Erwin Burgsteiner (Bramberg), Hannes und Gerhard Hofer (Wald), Kurt Nowak (Wald), Josef Papp (Mittersill), Alois und Andreas Steiner (Bramberg), Leopold Wurth (Perchtoldsdorf bei Wien), aus Italien Josef und Artur Kirchler (St. Johann im Ahrntal), aus Deutschland Dr. Georg Gebhard (Großenseifen), Gerd Kerkhey (Marburg), Karl-Heinz Hohenlüchter (Castrop-Rauxel), Lilo Sommer (Wohratal) und Andreas Weerth (Tegernsee).

Dazu kommen Leihgaben vom Museum „Wilhelmgut“ in Bramberg, dem Mineralogischen Institut der Universität Salzburg, dem Mineralogisches Museum Bonn und Köln, der Mineralogischen Sammlung des Museums für Mineralogie und Geologie in Dresden, dem Museum „Reich der Kristalle“ der Mineralogischen Staatssammlung München, sowie neue Mineralstufen aus den eigenen Beständen.

Ort:
Mineralogisches Museum der Philipps-Universität Marburg, Firmaneiplatz (hinter der Elisabeth-Kirche), 35032 Marburg.  06421-2822257 oder -2822244. Geöffnet Mi 10-13 / 15-18, Do+Fr 10-13, Sa+So 11-15 Uhr.

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Epidot-Schwimmergruppe mit Amiant, aus einem Neufund der Hofer-Brüder an der Knappenwand. Foto: Anton Watzl.